Der stationäre Handel im digitalen Zeitalter

Die rasante Entwicklung in Bereich des Internets hat heute einen großen Einfluss auf den Handel. Einige Internetgurus haben bereits den Untergang des stationären Handels in den nächsten Jahren vorhergesagt, was sicher höchst unwahrscheinlich ist. Doch genauso unwahrscheinlich ist, dass Handel und Dienstleistung von diesen Einwicklungen unbeeinflusst bleiben. Einige Branchen werden mehr beeinflusst, andere weniger. Die Frage, ob man sich alles im Internet bestellen kann und auch wirklich will ist aber erst einmal irrelevant, denn allein die Vorstellung es zu können verändert den Handel. Der Kunde hat die Möglichkeit sich sehr schnell Produktinformationen zu beschaffen. Der Nachteil des Online-Handels liegt darin, dass ein virtuelles System nicht alle für die Entscheidung höchst relevanten Sinneseindrücke erzeugen kann.
Unser biologisches Verhaltensprogramm wurde in einer sehr langen Zeitspanne entworfen. Nur 0,25 Prozent der Zeit in der wir uns als Art entwickelt haben, entsprechen der modernen Kulturentwicklung. Allein schon dieses Zeitverhältnis macht es höchst unwahrscheinlich das wir in diesen zweieinhalb Promille unserer Entwicklungsgeschichte all die davor als nützliche und als lebensnotwendige Verhaltensanpassung abgeworfen haben.
Entscheidend in der nahen Zukunft des Handels wird sein wie gut es gelingt die Möglichkeiten, die das Internet bietet, mit dem stationären Handel zu verbinden. Auch wenn viele Händler es nicht sehen wollen, dass Internet bietet die großen Chancen bei der Weiterentwicklung des stationären Handels.

neuromerchandising®


Die Welt mit anderen Augen sehen.

neuromerchandising® definiert den Raum (Ort), an dem Menschen Entscheidungen treffen. Das beinhaltet nicht nur die Gründe, warum sie sich entscheiden etwas zu tun, sondern auch die Gründe warum sie es nicht tun. Der Raum hat einen großen Einfluss darauf, wie ich Entscheidungen treffen. Der Raum, in dem es zur Entscheidungsfindung durch Menschen kommt (Space of human decision) steht im Mittelpunkt von neuromerchandising®. neuromerchandising® beurteilt alles, was sich in diesem Raum befindet und auf die menschliche Wahrnehmung Einfluss hat, bewusst und unterbewusst. Dazu zählen auch die Menschen, die sich in diesem Raum begegnen.
Hierbei ist Kontext und Plausibilität in der Wahrnehmung entscheidend.


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Wie kommt die Welt in meinen Kopf?


Die Ergebnisse der Hirnforschung zu menschlichen Wahrnehmungsprozessen sind in vielerlei Hinsicht zunächst befremdlich. Sie scheinen kaum zu unserer alltäglichen Erfahrung mit der Wahrnehmung der Welt zu passen.

„Das Gedächtnis ist das Bindungssystem für die Einheit der Wahrnehmung, und zwar für alle diejenigen Wahrnehmungsinhalte, die nicht bereits durch die Konstruktion der Sinnesorgane und die phylogenetisch erworbenen Mechanismen zusammengefügt werden [...], sondern deren Zusammengehören frühkindlich oder im Erwachsenenalter erlernt werden muß."

Gerhard Roth

Nicht jeder Mensch ist Dein Kunde,
aber jeder Deiner Kunden ist ein Mensch.

Publikationen

Brainshopping: Emotionalisierung im Handel


Die Erkenntnis, dass die Mehrheit der Kaufentscheidungen im Geschäft (Point of Sale) getroffen wird, zwingt letztlich dazu, auch die Emotionalisierung in die dreidimensionale Wirklichkeit der Verkaufsräume zu bringen. Ein Wandel hat sich in Gang gesetzt, der den Geschäften ein neues Gesicht geben wird.

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Brainshopping:
Mit allen Sinnen handeln


Wenn man davon ausgeht, dass Entscheidungen stark von unseren Sinnen beeinflusst werden, ist klar, dass auch Kaufentscheidungen diesem System unterliegen. Dass die Mehrheit der Kaufentscheidungen am POS fallen ist mittlerweile nicht mehr umstritten.


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